Zoran Music – Faszination der Malerei

Zoran Music – Faszination der Malerei

28,00  inkl. Mwst.

ISBN  978-3-901758-32-4

Versandkosten für jeweils 1-Exemplar:

  • Inland:  € 6,-
  • EU Ausland: € 15,28
  • Schweiz: € 20,58
Kategorie: Schlüsselworte: ,

Beschreibung

Herausgegeben von Siegbert Metelko und Wilfried Magnet
Völkermarkt, Galerie Magnet, 2019

  • 336 Seiten mit über 150 Abbildungen
  • Mit Texten von Peter Handke, Nataša Ivanović,
    Siegbert Metelko und Ivan Ristić
    (Alle auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Slowenisch)
  • 280 x 245 mm, Hochformat, farbig bebildert, Hardcover
  • Repräsentative Auswahl der Bilder aus dem Werk des großen europäischen
    Malers (Bukovica bei Görz 1909 – 2005 Venedig) von denen einige hier zum
    ersten Mal publiziert werden.

Limitierte Auflage!

Textauszüge:

Peter Handke, der große österreichische Schriftsteller, wurde 1942 in Griffen /Kärnten, geboren, wo Music als Kind einige Jahre
gelebt hat.
Die beiden Künstler lernten einander in Venedig kennen – hier ein Auszug über diese Begegnung:
„Eines Tages war ich im Atelier des Künstlers, im Zattere-Viertel in Venedig, gegenüber der Bar, vor der ich oft gesessen bin… So schließe ich noch einmal die Augen, und höre Zoran Music erzählen, wie sein Vater, der Slowene, kurz nach dem Ersten Weltkrieg und dem Fall des österreichisch-ungarischen Reiches, Lehrer wurde in dem kleinen Kärntner Ort, nah der jugoslawischen Grenze, wo ich zwanzig Jahre später geboren
worden bin…“

Nataša Ivanović, die slowenische Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin in einer der größten Privatsammlungen mit Bildern von
Zoran Mušič, publiziert hier zum ersten Mal Auszüge aus ihrer Studie über die Cavallini/Pferdchen-Motive.
„Mušič begann schon in frühen Jahren mit dem Malen von Eseln und Pferden, gleich nach der ersten dalmatinischen Reise… Wenn wir nun einen Bogen machen und einen Schritt zurücktreten können, so bedenken wir den Eindruck von Mušič‘ flatternden, schwebenden Pferden und seinem Motivo dalmata, wo sich zwei Welten durchdringen, Ost und West.“

Siegbert Metelko, ehemaliger Kulturpolitiker aus Klagenfurt, Freund von Zoran Music und Liebhaber seiner Kunst, notiert in
seinem Aufsatz:
„Das mitteleuropäische Desaster holt den Künstler ein, als er 1944 in Venedig von der Gestapo verhaftet und zunächst in das Triestiner Konzentrationslager Risiera di San Saba verschleppt wird. Von dort aus beginnt sein Abstieg in die Vorhölle seiner Epoche…
Im hohen Alter freundet sich Zoran Music mit dem französischen Staatspräsidenten Françcois Mitterrand an, einem hochgebildeten Politiker und Historiker, der Musics Kunst als Ergänzung seiner eigenen Ansichten empfindet…“

Ivan Ristić, Kurator der großartigen Mušič-Retrospektive im Leopold-Museum vom letzten Jahr, gilt als einer der besten Kenner
dieses Ausnahmekünstlers. Im Aufsatz analysiert er verschiedene Phasen aus seinem Schaffen, jeweils im Bezug auf das Subjekt.
„Im Alter von über achtzig Jahren, immer mehr in Venedig und immer weniger in Paris lebend, war Zoran Mušič der Philosoph und der nackte Mann. Ersteres, um die Unzulänglichkeit jeglicher Weisheit kundzutun, und Letzteres, um sich selbst auf jenes Essentielle zu reduzieren, welches unter der Schale der Wertvorstellungen und Identitätsmerkmale übrigbleibt“.

 

Zoran Music – Faszination der Malerei